Quo Vadis – Stadt der Zukunft Messekongress +++ 01.-02. September 2017 +++ Hugenottenhalle Neu-Isenburg

HERAUSFORDERUNG KLIMAWANDEL

2. Messekongress zur nachhaltigen Stadtentwicklung
01.-02. September 2017

 
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Liebe Zukunftsinteressierte,

Klaus Reinhardt Chefredakteur Neu-Isenburger Extrablatt

Klaus Reinhardt
Chefredakteur Neu-Isenburger Extrablatt

wenig wird unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft so bedeutend verändern wie die Transformation unserer Städte als Lebens- und Wirtschaftsraum. Die großen Umwälzungen im 21. Jahrhundert wie Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung, oder der demografische Wandel werden unweigerlich auf der Ebene der Stadt als zentralem Lebensraum unserer Gesellschaft entschieden. 

Das Neu-Isenburger Extrablatt hat sich entschieden das Thema „Herausforderung Klimawandel“ zum Schwerpunkt des zweiten Messekongresses Quo Vadis – Stadt der Zukunft zu machen. Der Klimawandel wird sich noch weiter verstärken und gefährdet zunehmend die städtischen Infrastrukturen. Was bedeutet das aber für das Funktionieren einer Stadt in der Zukunft und für den Alltag der Menschen die darin leben, wenn zum Beispiel Wetterextreme wie Hitzewellen sowie Starkregenereignisse weiter zunehmen?

Der Städtebau braucht mehr Klimaschutz, er muss sich besser auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einstellen. Unsere Stadtstrukturen müssen baulich an die Folgen des Klimawandels angepasst werden,  um städtische Infrastrukturen und die urbane Lebensqualität zu erhalten. Hierzu gehören Maßnahmen wie: die energetische Gebäudesanierung, die Stärkung grüner und blauer Infrastruktur für mehr Stadtqualität, die Verkehrslenkung so anzupassen, dass der Umweltverbund Fuß, Rad, ÖPNV, gut funktionieren kann sowie die Versorgung der Städte auf Erneuerbare Energien umzustellen. 

Aber zur nachhaltigen Stadtentwicklung gehört auch - für eine wachsende Stadtbevölkerung - die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum ohne Frischluftbahnen und Freiflächen zu opfern; Mobilitätsbedürfnisse stadtverträglich und bezahlbar zu erfüllen; ausreichend Gewerbeflächen für eine produktive Wirtschaft zu schaffen, der Natur Raum zugeben sowie die Innenstädte liebens- und lebenswert zu gestalten. 

Eingeladen sind Kommunen, Verbände, Wissenschaft, Wirtschaft und interessierte Bürger, um praktische Erfahrungen bei der Umsetzung von Ideen und Innovationen auszutauschen, erprobte Lösungen kennenzulernen, Barrieren und Prioritäten zu diskutieren.

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme und auf viele Anregungen.

Klaus Reinhardt
Chefredakteur Neu-Isenburger Extrablatt


Keynotes

Priska Hinz 

Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Ein Plan, ein Ziel: Hessen wird klimaneutral

Extreme Wettereignisse werden immer häufiger, die Schäden an der Infrastruktur und in der handelt, schadet nicht nur der Natur, sondern auch den Unternehmen und ihren Beschäftigten und riskiert damit langfristig unseren Wohlstand.  Der Klimaschutz ist eine dauerhafte Aufgabe, bei dem wir langfristig denken und weitsichtig handeln müssen und genau dafür hat die Landesregierung mit dem Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025 die richtige Grundlage geschaffen! Unsere Ziele sind sehr ambitioniert, aber machbar: Bis 2025 wird Hessen 40 % der CO2-Emissionen einsparen. Bis 2050 wollen wir mindestens 90 % Einsparungen erreichen. Ein Plan, ein Ziel: Hessen wird klimaneutral! 

So wie die internationalen Klimaschutzziele nur erreicht werden, wenn die Staaten ihre Ziele erreichen und von den Ländern darin unterstützt werden, braucht auch Hessen die Unterstützung seiner Kommunen. Sie haben sich nicht nur beteiligt an der Erstellung des Klimaschutzplanes, sondern erarbeiten auch eigene Klimaschutzkonzepte. Dieses Engagement der Kommunen ist für die Umsetzung des Klimaplanes unverzichtbar! Ich wünsche den Besuchern des Messekongresses Quo Vadis – Stadt der Zukunft interessante Gespräche, neue Kontakte und viel Erfolg bei ihrem Engagement für den Klimaschutz.


Dr. Jürgen Dieter

Direktor Hessischer Städtetag

 

Den Klimawandel aufhalten: alle Ebenen müssen anpacken

Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, neben der Umsetzung der Klimaschutzziele auch Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu entwickeln. Laut einer Umfrage hat die überwiegende Zahl der Mitgliedsstädte des Hessischen Städtetages bereits ein Klimaschutzkonzept verabschiedet. Auch gibt es bereits Städte, die Strategien zur Anpassung an den Klimawandel erarbeitet haben. Die meisten Kommunen stehen bei der Klimawandelanpassung jedoch noch am Anfang. Dabei zeigen die Starkregenereignisse oder auch die Hitzetage deutlich, dass der Klimawandel bereits bei uns angekommen ist. Der Hessische Städtetag hat bereits 2012 ein Positionspapier zur Anpassung an den Klimawandel veröffentlicht, das inzwischen überarbeitet wurde. Da der Klimawandel eine Vielzahl von kommunalen Handlungsfeldern betrifft, stellt er eine Querschnittsaufgabe dar, die sinnvollerweise im Rahmen einer fachgebietsübergreifenden Zusammenarbeit gelöst werden sollte.

Die Städte, Gemeinden und Landkreise, die sich im Bereich Klimaschutz und Klimawandelanpassung engagieren, stellen sich zugleich einer gesellschaftlichen Herausforderung und verdienen dafür jede Unterstützung.

Die Landesregierung misst der kommunalen Ebene einen hohen Stellenwert bei der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen bei. Sie muss daher entsprechend ihrem Klimaschutzplan mehr denn je die Kommunen bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen. Sie sollte neben konkreten Beratungsmöglichkeiten geeignete gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen und natürlich über ihren bisherigen Plan hinaus finanzielle Hilfe gewähren. 

Der Klimawandel lässt sich nur aufhalten, wenn alle Ebenen anpacken. Hierzu wird der Messekongress „Herausforderung Klimawandel“ beitragen. Er bietet Besuchern eine wunderbare Möglichkeit, sich auszutauschen, zu informieren und gelungene Beispiele aufzugreifen.

Dr. Jürgen Dieter
Direktor Hessischer Städtetag


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Herbert Hunkel

Bürgermeister Neu-Isenburg

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

der Klimawandel ist inzwischen Realität. Die letzten drei Jahre waren die wärmsten, die je in Deutschland gemessenen wurden. Damit die Folgen der Klimaveränderung noch einigermaßen beherrschbar bleiben, müssen wir alle unsere bisherigen Anstrengungen zur drastischen Reduzierung von Kohlendioxid erheblich steigern. 

Mit Unterzeichnung der Hessischen Charta „100 Kommunen für den Klimaschutz“ im Jahr 2010 und dem daraufhin erstellten Aktionsplan Klimaschutz hat sich Neu-Isenburg gemeinsam mit vielen anderen hessischen Kommunen auf einen guten Weg gemacht. Viele Maßnahmen wurden seither umgesetzt. Ein Schwerpunkt bleibt auch künftig die Förderung umweltfreundlicher Mobilität sein. Ein Meilenstein wird die Umsetzung des Radschnellweges von Darmstadt nach Frankfurt sein. Und mit der direkten Anbindung Neu-Isenburgs an die Regionaltangente West werden die Weichen für einen zukunftsfähigen Personennahverkehr gestellt.

Noch in diesem Jahr werden wir damit beginnen ein neues, integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen. Dabei wird es auch darum gehen, die Stadt fit für den Klimawandel zu machen, um die Auswirkungen von Wetterextremen zu mindern.

Die im integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025 vorgegebenen Ziele sind sehr ambitioniert. Um diese zu erreichen, ist das Engagement der Kommunen und der vielen Akteure vor Ort unverzichtbar. – Aber auch umgekehrt gilt: Klimaschutz braucht klare politische Vorgaben, gesetzliche Regelungen und eine ausreichende Finanzierung! 

Der Messekongress „Herausforderung Klimawandel“ vom Neu-Isenburger Extrablattversteht sich als Kommunikationsplattform für Kommunen, Verbände, Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft. Er findet zum zweiten Mal in Neu-Isenburg vor den Toren Frankfurts statt. Wir laden hierzu alle ein, die an kreativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Städte interessiert sind. 

Den Organisatoren und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzliches Dankeschön! 

Herbert Hunkel
Bürgermeister Neu-Isenburg

 

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Messekongressbüro Quo Vadis – Stadt der Zukunft

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Veranstaltungsort Hugenottenhalle Neu-Isenburg